Elgato Wave Mic Arm LP im Test – Ein schicker Low-Profile Mikrofonarm nicht nur für Streamer!

(Werbung) Elgato hat ihr Portfolio mal wieder erweitert. Nach Mikrofonen und universellen Halterungen haben sie ab sofort speziell für erstere zwei Mikrofonarme im Programm. Dabei gibt es einen, der von der Art und Funktion den bekannten Standardarmen ähnelt¹ und einen besonderen so genannten Low Profile Mikrofonarm¹. Diesen schauen wir uns hier mal näher an. Was das also genau bedeutet und was ihr bekommt, das erfahrt ihr wie immer hier.

Das Video wird von Youtube eingebettet abespielt.

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Lieferumfang und Aufbau

Viel aufzubauen gibt es hier nicht. Kommen wir daher direkt zur Montage und schauen uns mal an, was Elgato uns hier alles bietet. Zunächst gibt es eine einfache Tischklemme. Die könnt ihr einfach an euren Tisch schrauben, wobei eure Tischplatte nicht dicker als 6 cm sein darf. Der Arm wird im Anschluss einfach eingesteckt. In der Klemme lässt sich der Arm um 360 Grad drehen, selbiges gilt für den zweigliedrigen Arm in sich. Auch diesen könnt ihr komplett nach belieben anpassen. Am Ende des Arms erwartet euch eine kleine Besonderheit. Hier gibt es den typischen Kugelkopf, den man bereits von anderen Elgato-Halterungen kennt. Warum der mehr als praktisch ist, dazu kommen wir gleich.

Zudem ungewöhnlich: Am Ende des Kugelkopfs gibt es ein 1/4-Zoll-Gewinde. Das findet ihr eher bei Kameras oder Videolichtern. Aber auch beim Elgato Wave, insofern passt die Kombi schon mal perfekt zusammen. Die Halterungen der meisten anderen Mikrofone verwenden aber meist 3/8 oder 5/8 Zoll. Damit ihr diesem Arm auch damit nutzen könnt, packt Elgato direkt zwei Reduziergewinde bei.

Habt ihr das Mikrofon montiert, gilt es natürlich noch das Kabel zu verlegen. Damit das nicht einfach lose rumhängt oder mittelelegant am Arm befestigt wird, gibt es im Inneren des Arms eine Kabelführung. Die Abdeckung wird durch Magnete gehalten und lässt sich einfach abnehmen. Im Inneren gibt es dabei sogar genug Platz für recht dicke XLR-Kabel. Das heißt auch hier gibt es keine Einschränkungen.

Verarbeitung

An diesem Arm gibt es einen ungewöhnlichen Unterschied zu den meisten Standardarmen. Da es sich hier um einen Low-Profile-Arm hält, besitzt das erste Element selbst kein Gelenk, so dass sich hier der Winkel nicht anpassen lässt. So etwas gibt es statt dessen nur beim zweiten Element, so dass ihr eure Mikrofon quasi von unten zu euch führt. Das hat einen großen Vorteil. Während ihr die typischen Mikrofonarme gerade bei Setups mit zwei oder mehr Monitoren von der Seite zu euch führen müsst und die so gegebenenfalls in der Sicht rumhängen, könnt ihr diesem Arm zum Beispiel auch recht einfach hinter eurem Monitor montieren und darunter her führen. Für viele sicher eine praktische Alternative.

Damit das Mikrofon die Position hält, gibt es hier keine Federn, die bei Berührungen für Störgeräusche sorgen könnten. Stattdessen lässt sich einfach der Widerstand des Gelenks mit dem mitgelieferten Inbus-Schlüssel einstellen.

Zur perfekten Ausrichtung kommt jetzt nochmal der Kugelkopf ins Spiel. Während die meisten Arme am Ende meist nur die Möglichkeit bieten, das Mikrofon vertikal zu neigen, könnt ihr hier durch drehen des Kugelkopfes die Mikrofonposition noch weiter anpassen, damit ihr den für euch optimalen Einsprechwinkel findet.

Der komplette Arm besteht übrigens aus Metall und bietet abseits der vorgegebenen Beweglichkeit kein großes Spiel, so dass euer Mikrofon immer sicher gehalten wird. Ohne die Feder lauft ihr auch nicht Gefahr, dass ein eher leichtes Mikrofon einfach abhebt, wie es gern beim Rode PSA-1 passiert. Gleichzeitig ist der mögliche Wiederstand der Scharniere groß genug, dass auch schwere Mikrofone wie das Shure SM7b oder das Rode Procaster samt großer Halterung mühelos in Position bleiben. Die maximale Länge von rund 74cm sollte dabei für die meisten Situationen ausreichen. Falls nicht, gäbe es theoretisch und praktisch die nicht mehr ganz so hübsche Option, den Arm mit Elgatos Flex Arm Elementen verlängern. Ansonsten sollte auch der fixe Abstand von knapp 7cm zwischen erstem Element und Tisch für die meisten Situationen ausreichen.

Fazit

Elgato schlägt mit dem Wave Microphone Arm LP einen anderen Weg ein als die meisten Hersteller und bietet damit eine hervorragende Alternative, die sich optimal in typische Streaming-Setups einfügt. Preislich liegt der Arm bei rund 100 Euro und geht damit für die gebotene Qualität absolut in Ordnung.

Elgato Wave Mic Arm (Low Profile) - Niedriger Schwenkarm, verborgene Kabelkanäle, vollständig aus Metall, vielseitige Tischklemme, Studio, Livesendungen, Streaming¹
  • Premium-Design: hochwertige, robuste Metallkonstruktion
  • Niedriger Arm: bleibt unter Schulterniveau und versperrt nicht die Sicht
  • Kabelkanäle: magnetische Abdeckungen verbergen Kabel und sind einfach abnehmbar
  • Voll einstellbar: um 360 Grad horizontal und um 90 Grad aufwärts drehbar
  • Hohe Reichweite: 740 mm horizontale Reichweite über große Schreibtische
Elgato Wave Mic Arm (High Rise) - Schwenkarm zur Mikrofonaufhängung, verborgene Kabelkanäle, vielseitige Tischklemme, Gegengewicht, Studio, Livesendungen, Streaming¹
  • Optimiertes Design: innenliegende Federn und integrierte Kabelkanäle
  • Frei einstellbar: Kugelgelenkkopf und drehbare Basis
  • Extrahoch: reicht mit 750 mm vertikaler Reichweite über die meisten Monitore
  • Inklusive Höhenverlängerung: hebt den Arm um weitere 150 mm an
  • Anpassbares Gegengewicht: passt die Armspannung an das Mikrofongewicht an

Letzte Aktualisierung am 30.07.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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