GeChic OnLap 1306H – Portabler Monitor im Test – Dual-Monitor-Setup für unterwegs! (Werbung)

Viele von euch werden die Annehmlichkeiten von Multi-Monitor-Setups kennen. Wer sich einmal daran gewöhnt hat, möchte den zweiten oder vielleicht sogar dritten Monitor nicht mehr missen. Sei es beim produktiven Arbeiten bei dem man seine Recherchen auf einem separaten Monitor geöffnet hat oder einfach nur ein Video, das nebenher auf einem separaten Bildschirm läuft.

Wer mit einem Laptop unterwegs ist kennt den Umstand, wenn man dann nur noch einen und dann auch noch relativ kleinen Monitor zur Verfügung hat. Mit mehreren Fenstern wird es dann schnell unübersichtlich. Abhilfe schaffen da kompakte portable Monitore wie der GeChic OnLap 1306H¹. Was der so bietet, wofür er sich eignet und wo ihr Abstriche machen müsst, das erfahrt ihr wie immer hier.

Der Monitor wurde mir für die Zeit des Tests freundlicherweise von Gechic zur Verfügung gestellt.

Das Video wird von Youtube eingebettet abespielt.

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Lieferumfang

Der OnLap liefert alles mit, was ihr für die verschiedenen Betriebsmodi benötigt. Das heißt, ihr bekommt neben dem 13 Zoll großen Monitor eine Halterung, einen Kabelsatz so wie einen Netzstecker. Der Kabelsatz umfasst ein reines USB-C-Kabel für Stromversorgung und Videoübertragung, ein Kabel von HDMI auf Micro-HDMI zur reinen Videoübertragung, so wie ein USB-A auf USB-C-Kabel, mit dem ihr den Monitor mit Strom versorgen. Das geht dann über USB-Anschluss eures Laptops, Powerbank oder den mitgelieferten Netzstecker.

Verarbeitung und erster Eindruck

Der Monitor selbst befindet sich zunächst in seiner Kunststoff-Halterung. Nimmt man ihn da heraus, fällt das wirklich flache Design auf. Gerade einmal 9 mm misst das Gerät an seiner dicksten Stelle. Mit einem Gewicht von unter einem Kilo inklusive der Halterung ist es dabei leicht genug, um den Monitor neben dem Laptop überall hin mitzunehmen.

Die allgemeine Verarbeitung wirkt anständig. Das Gehäuse ist aus hartem Kunststoff und weist keine scharfen Ecken oder Kanten auf. Einzig etwas bedenklich, ist bei so einem mobilen Monitor die Displayoberfläche. Im Gegensatz zu Tablets gibt es hier kein Glas sondern ebenfalls glänzenden Kunststoff. Ob dieser gerade bei ruppigeren Reisen kratzerfrei bleibt, ist fraglich.

Neben dem Monitor spielt aber auch die Halterung eine zentrale Rolle. Diese ist dabei wirklich gut durchdacht. Zum einen bietet sie dem Monitor unterwegs Schutz, indem ihr die Displayseite einfach nach innen dreht. Wollt ihr ihn dann verwenden, dreht ihr das Gerät einfach um. Zwei kleine Magnethalterungen an der Oberseite halten das Display dabei gut in Position. Besonders interessant finde ich die Idee des Ständers an der Rückseite. Hier findet ihr einen dreielementigen Standfuß auf einer Magnetfläche. Das letzte Element ist ebenfalls ein Magnet. Um das Gerät in den für euch optimalen Winkel zu bringen, müsst ihr die Konstruktion lediglich umklappen und den Magneten auf der passenden Höhe andocken. Das hält erstaunlich gut. Die Gummierung auf der Rückseite sorgt dabei für den sicheren Stand.

Insgesamt ist das Konzept sicher etwas umständlicher, als sonst übliche Klapp-Hüllen, dafür gibt es hier weit mehr Stabilität. Sowohl in der Verarbeitung als auch im Stand.

Features

Anschlussmäßig bietet das Gerät nur das Nötigste. Auf der linken Seite findet ihr einen Micro-HDMI-Eingang für alle gängigen HDMI-Geräte. In dem Fall fungiert der darunterliegende USB-Typ-C-Anschluss als Stromanschluss. Besitzt ihr ein Gerät, dass Displayport über USB-C unterstützt, genügt auch der untere Anschluss allein.

Auf der rechten Seite findet sich noch ein Kopfhörerausgang so wie die soliden Buttons zur Steuerung des OSDs. Auf eingebaute Lautsprecher wurde hier verzichtet, was ich persönlich auch nicht weiter tragisch finde, bieten doch die meisten Geräte mit solchen Dimensionen einen weit schlechteren Sound als die jeweils angeschlossenen Laptops.

Bevor ihr euch fragt: Nein, diese Variante bietet kein Touch. Das ist ein reiner Monitor. Touch Varianten hat gecchic allerdings auch im Angebot.

Betrieb und Bildqualität

Nehmen wir das gute Stück aber nun mal in Betrieb. Zuvor benötigt ihr ein passendes Gerät. Mein Haupt-Laptop besitzt beispielsweise zwar USB-C, bietet darüber aber kein Displayport. Das heißt, ich benötige nun das Micro-HDMI-Kabel und das USB-Kabel für die Stromversorgung. Die Erkennung läuft problemlos. Auf den ersten Blick sieht das Bild wirklich anständig aus. Mit seiner FullHD-Auflösung bei 60 Hz bietet der OnLap recht kräftige, aber nicht überzeichnete Farben mit einem mehr als brauchbaren Kontrast. Damit kommt das Panel definitiv an die Bildschirme üblicher Mittelklasse-Laptops heran.

Über das OSD könnt ihr die Bildeinstellungen noch verfeinern. So kann hier wie üblich Kontrast, Schärfe, Farbtemperatur, aber auch die eigene Anpassung der einzelnen Farbanteile feineingestellt werden. Damit eignet sich der Bildschirm zwar immer noch nicht als primärer Monitor für Foto- und Videobearbeitung, aber als Ergänzung sieht das Bild mehr als brauchbar aus. Ähnlich sieht es auch im Gaming-Bereich aus. Grundlegend in Ordnung für eine kleine Daddelei nebenher zu gebrauchen, bei schnellen Shootern kann aber die leider nicht so überragende Reaktionszeit von 12,5ms für leichte Schlieren sorgen, bewegt sich dabei aber auf einem üblichen Niveau vieler Notebooks. Für eine Serie nebenher oder als mobiler Reisebildschirm für eine runde Switch geht das aber noch in Ordnung.

Worin dieser Bildschirm noch glänzt, ist nicht nur auf der reflektierenden Oberfläche, sondern auch in Punkto Helligkeit. Diese ist mit 300 cd/m2 zwar nichts für helle Sonnentage im freien, aber noch absolut anständig in heller Umgebung in Gebäuden.

Was hier etwas schade ist: Obwohl der Monitor Sound nur über den Kopfhörerausgang liefert, lässt sich außerhalb des Menüs über die Tasten nur die Lautstärke schnell einstellen. Um die Helligkeit anzupassen, muss man dagegen erst ins Menü. Das hätte ich mir andersherum gewünscht. Das ist gerade bei einem mobilen Gerät ohne automatische Helligkeitseinstellung zu umständlich.

Thema Helligkeit: Habt ihr ein wirklich dunkles Bild und die Helligkeit am Anschlag, gibt es in den Ecken leichte Lichthöfe. In der Praxis fallen die aber nicht wirklich störend auf.

Schauen wir zum Schluss noch kurz den Idealfall an. Habt ihr ein modernes Gerät mit USB-C inklusive Displayport, soll wie zuvor erwähnt ein einziges USB-Kabel genügen. Und wie ihr seht, das klappt wunderbar. Damit ist der Monitor insbesondere für aktuelle Macbooks und Laptops geeignet, die diesen Standard bereits mitbringen.

Fazit

Kommen wir damit zum Fazit. Der Monitor ist mit seinen Eigenschaften eine ideale Lösung für mobile Dual-Monitor-Setups. Wirklich praktisch ist das aber nur dann, wenn ihr ein Gerät mit Displayport über USB-C besitzt. Alles andere ist mit zwei Kabeln merklich umständlicher. Das Bild ist wirklich anständig, letzten Endes aber auch eher auf Einsatz als Zweitmonitor ausgelegt.

Zum Monitor:
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Transparenzhinweis: Der Monitor wurde mir für diesen Test von GeChic zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag spiegelt ausschließlich meine persönliche Meinung und Erfahrung wieder. Auf den Inhalt wurde seitens GeChic keinen Einfluss genommen.

Obli
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Leidenschaftlicher Technikfreak mit einem Hang zu allem, was irgendwie multimedial ist.