Sharkoon Light² 200 im Test – Ein Leichtgewicht mit flexibler Optik (Werbung)

Gaming-Mäuse müssen heutzutage nicht nur präzise sein, sondern auch auch noch schick aussehen. Für die unter euch, die es dann noch gern besonders leicht mögen hat Sharkoon mit der Light² 200¹ ein wahres Fliegengewicht auf den Markt gebracht, das durch ein paar Anpassungsmöglichkeiten zudem noch recht wandelbar ist. Was die Maus so alles drauf hat und wie sich Sharkoons Erstlingswerk in Punkto ultra leichte Gaming-Mäuse so schlägt, das erfahrt ihr wie immer hier.

Die Light² wurde mir dabei freundlicherweise von Sharkoon zur Verfügung gestellt.

Das Video wird von Youtube eingebettet abespielt.

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Lieferumfang

Neben der Maus erhaltet ihr noch ein paar zusätzliche Elemente, die ihr frei nach Belieben an der Maus austauschen könnt, um sie euren Vorstellungen entsprechend anzupassen, so wie ein Satz Ersatzmausskates. Standardmäßig kommt sie abseits der Buttons in kompletter Wabenstruktur daher. Wahlweise gibt es noch eine geschlossene Rückseite, so wie bunte Buttons als Alternative zum schlicht Schwarzen Button neben dem Mausrad.

Verarbeitung & Äußerlichkeiten

Die Verarbeitung gefällt, wobei wohl eines der wichtigsten Merkmale, auf das bei dieser Maus wert gelegt wurde, direkt beim in die Hand nehmen auffällt. Sie ist extrem leicht. Mit gerade einmal 62 Gramm ist sie ein absolutes Fliegengewicht. Das ist wie in diesem Bereich üblich dem wabenartigen Design geschuldet, um jedes unnötige Gramm Material zu sparen. Die alternative geschlossene Rückseite macht die Maus dagegen rund 3 Gramm schwerer. Und obwohl die Maus so unfassbar leicht ist, leidet der Eindruck der Verarbeitung in keinster Weise.

Für den Erfolg im Spiel zählen natürlich auch noch andere Faktoren. Für maximale Gleitfähigkeit gibt es an der Unterseite 5 Mausskates aus PTFE. Dieser Kunststoff zeichnet sich durch seinen extrem geringen Reibungskoeffizienten aus, so dass die Maus auf jedem Untergrund sauber gleiten kann.

Auch das Kabel ist speziell für den Gaming-Alltag optimiert. So ist das stoffummantelte Kabel besonders flexibel und leicht. Das sorgt für ebenfalls für einen möglichst geringen kabelseitigen Widerstand. Ebenso machen die Mausbuttons so wie die beiden Zusatztasten an der linken Seite einen guten ersten Eindruck mit sehr präzisem Druckpunkt. Laut Sharkoon sind diese auf Langlebigkeit mit über 20 Millionen Klicks ausgelegt. Das Mausrad lässt sich wie üblich Stufenweise scrollen und bietet keine Möglichkeit auf einen stufenlosen Modus zu wechseln.

Der Name Light² hat natürlich auch seinen Sinn. So ist die Maus nicht nur Light im Sinne von Leicht, sondern ist auch mit einer für Gaming-Peripherie üblichen RGB-Beleuchtung ausgestattet. Beleuchtet ist dabei das Mausrad, sowie ein Streifen an der hinteren Seite. Die Beleuchtung wie auch die Tasten sind vollständig über Software anpassbar. Die sehen wir uns gleich noch an.

Die Praxis

Wie schlägt sich die Maus in der Praxis? Eine gute Maus muss nicht nur sehr präzise sein, sondern auch gut in der Hand liegen. Und das tut sie, und das trotz meiner recht großgeratenen Pranke und den wirklich kompakten Ausmaßen der Maus. Wobei ich ohnehin das Arbeiten mit eiher kleinen Mäusen gewohnt bin. Bequem ist das ergonomische Design allerdings nur sofern ihr Rechtshänder seid. Denn ausschließlich für diese ist die Maus ausgelegt und erhältlich. Sie liegt übrigens mit beiden Ausführungen des Backcovers gut in der Hand. Also sowohl mit Waben- als auch geschlossenem Rücken. Was man bevorzugt, ist Geschmackssache, die 3 Gramm machen dann doch nicht den Unterschied, abseits vom Papier. Darüberhinaus gefällt aber auch das Klick-Gefühl der Tasten. Es gibt einen gut spürbaren Schaltpunkt mit angenehm kurzem Hub für schnelle Eingaben, nicht nur in Spielen.

Ich habe die Maus ausgiebig auf verschiedenen Untergründen verwendet. Präzisionsprobleme gab es dabei keine. Ich verwende dabei am liebsten die niedrigste DPI-Einstellung. Standardmäßig könnt ihr diese mit dem mittleren Button anpassen, bis hoch zu absolut nicht mehr alltagstauglichen 16.000 DPI. Insofern eine große Zahl, die euch nicht weiter interessieren braucht. Etwas nervig: Wenn ihr die DPIs verstellt habt, müsst ihr euch erst durch alle Zwischenstufen durchschalten, bis ihr wieder bei eurer Ausgangseinstellung angekommen seid. Aber halb so wild, das kann per Software ausgestellt werden. Eine Zahl, die allerdings schon interessant ist, ist die Polling-Rate. Also wie oft die Position der Maus aktualisiert wird. Diese liegt nämlich bei bis zu 1000 Hz, sprich einmal pro Millisekunde. Ein durchaus anständiger Wert für eine Gaming-Maus und der zudem für eine hohe Präzision sorgt. Einstellen lässt sie sich über einen kleinen Schiebeschalter an der Unterseite. Von 125 Hz über 500 Hz bis hin zu 1000 Hz.

Nach meiner mittlerweile mehrwöchigen Testzeit mit der Maus bin ich absolut zufrieden mit der Leistung. Für mich persönlich hat sie alles, was ich brauche und ist eben nicht überladen. Die zwei Zusatzbuttons an der Seite nutze ich ganz gerne, mehr Extra ist für mich nicht erforderlich.

Software

Werfen wir noch einen Blick in die Software. Hier könnt ihr eure Maus euren Bedürfnissen entsprechend anpassen. Zunächst die Belegung der Tasten. Jede einzelne der 6 Tasten so wie die Aktionen beim Scrollen in eine bestimmte Richtung. Auswählen könnt ihr dabei aus einem vordefinierten Menü, das alle wichtigen Bereiche abdeckt. Sogar zuvor aufgezeichnete Makros lassen sich belegen. Unter DPI-Einstellungen könnt ihr die Empfindlichkeit in bis zu 7 Profilen einstellen, um im Anschluss per Knopfdruck durchschalten zu können. Bei Bedarf lässt sich sogar die Empfindlichkeit von X- und Y-Achse getrennt einstellen.

Unter dem gleichnamigen Punkt lässt sich die Beleuchtung anpassen. Dabei habt ihr eine vordefinierte Liste von Beleuchtungsarten, bei denen ihr teils die Farbe und die Geschwindigkeit anpassen könnt. Freie Animation der Beleuchtung ist leider nicht möglich.

In den erweiterten Einstellungen finden sich eigentlich Basiseinstellungen. Empfindlichkeit, Scrollgeschwindigkeit und Doppelklickgeschwindigkeit. Vielleicht noch interessant ist die Lift-Off-Distanz. Mit dieser stellt ihr ein, bis zu welcher Höhe die Maus quasi schwebend noch den Cursor bewegt. Für mich bleibt es da aber definitiv auf der Minimaldistanz, so dass der Cursor nur bewegt wird, wenn die Maus auch aufliegt.

Zum Schluss gibt es noch den rudimentären Makromanager, mit dem ihr Tastenmakros aufzeichnen und bearbeiten könnt. Die betreffen allerdings ausschließlich Tastatur- und keine Mauseingaben. Sollte jedoch für die meisten Fälle ausreichen.

Sämtliche Einstellungen werden in Profilen organisiert, die ihr in der Software speichern und umschalten könnt. Ein automatisches, anwendungsbezogenes Wechseln ist leider nicht möglich.

Fazit

Kommen wir damit zum Fazit. Die Sharkoon Light² 200 ist eine recht unspektakuläre aber absolut durchdachte, ultra leichte Gaming-Maus. Sie ist nicht nur im Bezug aufs Material auf das nötigste reduziert und bietet gleichzeitig alles, was nötig ist, inklusive schicker RGB-Beleuchtung. Dank einfacher Software-Anpassung lässt sie kaum Wünsche offen. Der Preis von knapp 50 Euro geht dabei absolut in Ordnung.

Was haltet ihr von Sharkoons neuer Light² 200? Habt ihr was für die ultra leichten Gaming-Mäuse übrig oder habt ihr lieber etwas mehr Gewicht in der Hand?

Zur Maus:
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Obli
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Leidenschaftlicher Technikfreak mit einem Hang zu allem, was irgendwie multimedial ist.