Sharkoon Light2 100 im Test – Günstige und leichte Gaming-Maus nicht nur für Einsteiger

(Werbung) Vor einer Weile haben wir uns hier bereits Sharkoons Gaming-Maus Light² 200 aus der Ultra-Leicht-Klasse angesehen, die bereits eine herausragende Figur für den Preis gemacht hat. Mit der Light² 100¹ kommt nun aber ein etwas kleinerer Bruder raus, bei dem sich nicht nur die Zahl im Namen sondern auch der Preis halbiert hat. Was ihr für 25 Euro bekommt und ob ihr dafür Abstriche hinnehmen müsst, das erfahrt ihr wie immer hier.

Die Maus wurde mir dabei freundlicherweise von Sharkoon zur Verfügung gestellt.

Lieferumfang, Verarbeitung & Äußerlichkeiten

Die Maus kommt mal wieder übersichtlich mit mit einem Satz Ersatzskates daher. Das ist nicht selbstverständlich, aber wirklich vorbildlich.

Die Verarbeitung geht, gerade in Anbetracht des Preises voll und ganz in Ordnung. Der Body ist komplett aus Kunststoff, weist dabei aber keinerlei störende Ecken oder Kanten auf. Grundlegendes Design und Ausmaße sind sogar mit der 200er identisch. Im Gegensatz dazu gibt es hier allerdings keine Gitter-Optik, sondern ein komplett geschlossenes Gehäuse. In der Konsequenz ist die Maus auch ganze 16g schwerer. Ob das ein Nachteil im Wettbewerb sein könnte, lasse ich mal dahingestellt.

Auch Tasten und Scroll-Rad weisen die bekannte Qualität auf. Es gibt neben den Standard-Tasten noch eine weitere direkt hinter dem Scrollrad und zwei an der linken Seite. Die Extrataste an der Oberseite dient standardmäßig zum Umschalten der DPI, die beiden an der Seite dienen zur Navigation. Das alles kann aber später noch angepasst werden.

Eben so wie der große Bruder ist auch die light² 100 mit PTFE-Skates ausgestattet. Diese sorgen für im wahrsten Sinne des Wortes für angenehm reibungsfreies Gleiten auf allen möglichen Oberflächen. Egal ob spezielles Mauspad oder einfach direkt auf dem Holztisch.

Auch Kabelseitig gibt es hier einen sehr geringen Widerstand. Das 1,8m lange stoffummantelte Kabel ist sehr flexibel und leicht und stört somit nicht im Alltag.

Auch bei der Light² 100 gibt es wieder die volle RGB-Lichtorgel. Bereits ohne Anpassung gibt es hier das obligatorische Lichtspektakel. Das könnt ihr euch in der Software zusammen mit der Belegung der Tasten eurem restlichen Setup und Geschmack entsprechend anpassen. Da schauen wir aber gleich noch genauer rein.

Praxis

Das erste Gefühl kann schon mal überzeugen. Zwar gehört die Maus nicht zu den größten, trotzdem liegt sie auch in meiner verhältnismäßig großen Pranke absolut bequem und griffig. Persönlich finde ich sie sogar aufgrund des geschlossenen Gehäuses ein wenig angenehmer als die Light² 200 mit ihrer Wabenstrutkur. Aber das ist eher Geschmackssache. Und auch die paar Gramm extra habe ich nicht als störend empfunden. Einzige Einschränkung ist auch hier wieder, dass das Design ausschließlich für Rechtshänder ausgelegt ist. Das solltet ihr auf jeden Fall bedenken.

Eben so gut schlägt sich die Maus in Sachen Präzision. Egal ob Mauspad oder Holztisch, hier gibt es keinerlei Probleme. Dafür sorgt der verbaute Sensor, der im übrigen im Vergleich zur Light² 200 ein wenig abgespeckt ist. Zwar könnt ihr auch hier wieder die DPI euren Wünschen entsprechend einstellen, statt 50 – 16.000 DPI reicht die Skala hier nur von 200 bis 5.000 DPI. Nach oben hin aus meiner Perspektive keine wirkliche Einschränkung, denn mit 16.000 DPI treffe ich definitiv nichts mehr. Nur die Scharfschützen unter Euch, die mit 100 DPI und weniger unterwegs sind, sollten sich dem Gewahr sein.

Ansonsten gibt es auch hier wieder einen kleinen Schalter an der Unterseite, mit dem ihr die Pollingrate zwischen 125 Hz, 500 Hz und esporttauglichen 1000 Hz einstellen könnt. Somit gibt es auch hier keine wirkliche praktische Einschränkung, wenn es im Schnelligkeit und Präzision geht.

Nach meiner Zeit mit der Maus bin ich absolut zufrieden. Kein unnötiger Schnickschnack, alles auf das nötigste reduziert und das mit schlicht schickem Design. Wobei ich die beiden Seitentasten recht gerne genutzt habe.

Software

In der Software könnt ihr eure Maus euren Bedürfnissen entsprechend anpassen. Das heißt die Funktion jede einzelnen Taste so wie die Aktionen beim Scrollen in eine bestimmte Richtung. Auswählen könnt ihr dabei aus einem vordefinierten Menü, das alle wichtigen Bereiche abdeckt. Sogar zuvor aufgezeichnete Makros lassen sich belegen. Unter DPI-Einstellungen könnt ihr die Empfindlichkeit in bis zu 7 Profilen einstellen, um im Anschluss per Knopfdruck durchschalten zu können. Die X- und Y-Achse könnt ihr allerdings nur bei der Light² 200 getrennt einstellen.

Unter dem gleichnamigen Punkt lässt sich die Beleuchtung anpassen. Dabei habt ihr eine vordefinierte Liste von Beleuchtungsarten, bei denen ihr teils die Farbe und die Geschwindigkeit anpassen könnt. Freie Animation der Beleuchtung ist leider nicht möglich.

In den erweiterten Einstellungen finden sich eigentlich Basiseinstellungen. Empfindlichkeit, Scrollgeschwindigkeit und Doppelklickgeschwindigkeit.

Zum Schluss gibt es noch den rudimentären Makromanager, mit dem ihr Tastenmakros aufzeichnen und bearbeiten könnt. Die betreffen allerdings ausschließlich Tastatur- und keine Mauseingaben. Sollte jedoch für die meisten Fälle ausreichen.

Sämtliche Einstellungen werden in Profilen organisiert, die ihr in der Software speichern und umschalten könnt. Ein automatisches, anwendungsbezogenes Wechseln ist leider nicht möglich.

Fazit

Die Sharkoon Light² 100 ist eine wirklich günstige und gerade für den Preis hervorragende Gaming-Maus aus dem Ultra-Leicht-Bereich. Wem es nicht auf die letzten paar Gramm ankommt, ohnehin lieber einen geschlossenen Body mag und sich eher selten in den Extremen der DPI-Bereiche bewegt, bekommt hier eine einfache aber sehr präzise Gaming-Maus.

Angebot
Sharkoon Light² 100, Gaming Maus, RGB¹
  • Konnektivitäts technologie: USB

Letzte Aktualisierung am 30.11.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Obli
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Leidenschaftlicher Technikfreak mit einem Hang zu allem, was irgendwie multimedial ist.