MAD CATZ R.A.T. DWS im Test – Anpassbare Wireless Gaming-Maus mit ausgefallenem Design

(Werbung) In diesem Video werfen wir einen Blick auf MAD CATZ neue R.A.T. DWS. Einer drahtlosen Gaming-Maus mit ausgefallenem und auffallendem Design und einigen Anpassungsmöglichkeiten. Was das gute Stück für rund 120 Euro so drauf hat und wie es mit diesem Design in der Hand liegt, das erfahrt ihr wie immer hier.

Das Video wird von Youtube eingebettet abespielt.

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Lieferumfang

Die MAD CATZ R.A.T. DWS kommt zusammen mit einer klassischen doppel-A-Batterie, einem Satz austauschbarer Teile mit denen ihr die Maus euren Wünschen entsprechend umbauen könnt, einem passenden Werkzeug und einem kleinen Pinsel zum Reinigen. Zudem gibt es versteckt an der Unterseite einen kleinen USB-Dongle für die drahtlose Verbindung über das 2,4 GHz Frequenzband.

Werfen wir zunächst mal einen Blick auf die Maus selbst. Das Design ist definitiv eher ausgefallen, ist aber gleichzeitig farblich schlicht gehalten und bietet keine RGB- oder sonstige Beleuchtung. An der Unterseite und Innen besteht die Maus aus Metall und macht einen robusten Eindruck. Die Oberseite mit all ihren Elementen besteht hingegen klassisch aus Kunststoff. Gerade erstere sorgt für ein ordentliches Gewicht von rund 136 g mit der sie nicht unbedingt leicht in der Hand liegt.

Im Inneren werkelt ein 16.000 DPI-Sensor von PixArt, der laut MAD CATZ mit einer Pollig-Rate von 1000 Hz aktuelle Positionsinformationen an euren Rechner sendet. So weit erstmal guter Gaming-Standard.

Buttons

Button-Mäßig seid ihr hier ebenfalls bestens ausgestattet. Neben den beiden obligatorischen Mausmuttons obendrauf, bietet das Mausrad gleich drei weitere Buttons. Den klassischen mittleren Mausbutton durch einfaches reindrücken, so wie zwei weitere Buttons durch seitliches Drücken des Rades. Oberhalb des Mausrads gibt es einen weiteren Knopf, der in seiner orginären Funktion zwischen voreingestellten DPI-Settings wechselt. Zu guter letzt findet sich links neben dem Linken Mausbutton an der kleinen angewinkelten Fläche ein weiterer Button, den ihr frei belegen könnt.

Daneben gibt es noch drei Buttons an der linken Seite. Der große Runde vorn reduziert standardmäßig die DPI-Einstellung, solang ihr ihn gedrückt haltet und bietet somit eine Art Sniper-Mode, für besonders präzise Bewegungen. Außerdem finden sich etwas weiter hinten die typischen Vor- und Zurückbuttons, so wie etwas weiter innenliegend ein seitliches Scrollrad. Wie sich all das in der Praxis nutzen lässt, dazu kommen wir gleich.

Betrieben wird die Maus mittels einer herkömmlichen Doppel-A-Batterie. Das Batteriefach befindet sich an der Rückseite und gehört definitiv nicht zu den elegantesten Lösungen.

Anpassbarkeit

Für die bestmögliche Erfahrung bietet die Maus ein paar Anpassungsmöglichkeiten. Die einfachste Möglichtkeit findet sich dabei an der Oberseite. Der hintere Bereich der Maus, auf dem normalerweise die Handfläche aufgelegt wird, lässt sich durch betätigen eines kleinen Hebels verschieben, rastet in unterschiedlichen Positionen ein und verändert so die Länge der Maus, was unterschiedlichen Handgrößen zu gute kommen soll. Die alternative Platte, die mitgeliefert wird, ist dabei rein kosmetischer Natur und bietet keine Vorteile.

Zudem lässt sich rechte Außenseite der Maus mittels des mitgelieferten Inbus-Schlüssels losschrauben und austauschen. Ihr habt die Wahl zwischen der Standardfläche aus Kunststoff, einer gummierten Alternative für etwas mehr Grip oder aber einer ausladenden Variante mit Ablagefläche für euren kleinen Finger. Als zusätzliche Unterstützung ist unter diesem Anbau auch ein weiterer Mausskate, so dass die Gleitfähigkeit nicht beeinträchtigt ist. Was man hier bevorzugt ist natürlich Geschmackssache.

Ergonomie und Praxis

Kommen wir damit zur Ergonomie und zum Einsatz in der Praxis. Gerade zum ersteren Thema habe ich eher gemischte Gefühle. Grundsätzlich ist das Feeling der Maus gut. Insbesondere die Buttons machen mit ihren Dakota-Switches einen sehr guten Eindruck. Im praktischen Einsatz geben sie ein klares und gut spürbares Feedback und wirken äußerst präzise. Laut MAD Catz sollen diese Switches rund 60M Klicks überleben. Ich konnte hier weder über Bluetooth noch über den Dongle eine spürbare Latenz feststellen. So wie es sein sollte. Was ich allerdings weniger gelungen finde ist die eher mäßige Ergonomie selbst. Insbesondere die kleine Taste links neben der linken Maustaste, aber auch das seitliche Scrollrad waren nicht gerade angenehm zu nutzen. Gerade bei letzterem muss man schon ein Stückweit Fingerakkrobatik an den Tag legen.

Aber auch bei der Anpassbarkeit muss man aufpassen. Zieht man die Auflage auf die äußerste Position und legt die Hand wie beim Palmgrip üblich auf, bekommt die Maus ein Ungleichgewicht, so dass man schnell Gefahr läuft, die aus Versehen anzuheben.

Abgesehen davon macht die Maus im Alltag einen soliden Job. Sie ist grundlegend Präzise und kommt auf vielen Oberflächen gut klar. Problematisch wird es aber dann, wenn es spiegelt. Auf Glas kommt diese Maus gar nicht zurecht. Aber auch mein lackierter Holztisch hat sich stellenweise als problematisch herausgestellt. So ist es immer mal wieder vorgekommen, dass leichte Bewegungen nicht wahrgenommen werden. Insofern ist im Zweifelsfall ein Mauspad empfehlenswert.

Akkumäßig verspricht Mad Catz mit einer Batterie eine praktische Einsatzdauer von 200 Stunden mit Dongle und 300 Stunden über Bluetooth. In meinem Test musst ich noch keine Batterie wechseln. Aufgrund der fehlenden RGB-Beleuchtung dürfte das in etwa hinkommen. Persönlich bevorzuge ich aber lieber festverbaute Akkus.

Software

Passend zur Maus gibt es aber auch noch eine Software. Hier habt ihr die Möglichkeit, die Belegung der Tasten im Detail anzupassen. Von Zuweisung bestimmter Maus- und Tastaturtasten, über Funktionen bis hin zu komplexen Makros. Zudem habt ihr volle Kontrolle über die durchschaltbaren DPI-Einstellungen. Das alles lässt sich in bis zu 4 Profilen organisieren zwischen denen ihr dann frei wechseln könnt.

Fazit

Kommen wir damit zum Fazit. Mad Catz haben mit der RAT DWS eine recht solide aber nicht ganz runde drahtlose Gaming-Maus auf den Markt gebracht. Optik und Ergonomie sind nicht unbedingt für jeden etwas. Eben so, dass der Sensor sogar auf meinem Holztisch Probleme hat, darf bei einem Preis von rund 120 Euro nicht sein. Abgesehen davon performt die Maus solide.

Zur Maus:
https://www.saturn.de/de/product/_mad-catz-r-a-t-dws-dual-wireless-2715817.html

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